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Seelenarbeit mit Musical
Kinderbibelwoche studierte Musical „Noah und die coole Arche“ ein
Ein Bericht von Petra Witte in der „Evangelischen Zeitung“ vom 28. Oktober 2006.
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Die Gartower sind Großprojekte gewohnt, aber innerhalb von nur sechs Tagen ein Musical aufführungsreif zu bekommen, das war auch für Regionaldiakonin Theda Kruse und ihr Team eine Herausforderung.
Das von der kreativen Kirche Witten entwickelte Musical „Noah und die coole Arche“ wurde innerhalb einer Kinderbibelwoche in den Herbstferien vorbereitet und aufgeführt. Dafür arbeiteten 54 Jugendliche und Erwachsene zusammen mit 61 Kindern zwischen sechs und 13 Jahren in fünf Workshops.
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An dem Projekt waren außer Theda Kruse und ihrem Mann Pastor Eckhard Kruse ausschließlich Laien beteiligt, die sich ehrenamtlich engagierten. So wie Susanne Schellack und Manuela Lange, die eine Woche Urlaub investiert haben, weil sie „so viel Gutes von der KiBiWo gehört haben, da haben wir uns gedacht, da machen wir mit.“ Und die 18-jährige Anne Kölln fand es „spannend mit so vielen Kindern so etwas auf die Bühne zu bringen.“
Trotz des enormen Arbeitspensums war die Stimmung in und um die Gartower St. Georg Kirche während der Kinderbibelwoche bestens. „Das Tolle an dieser Arbeit ist,dass jeder mit seinen Fähigkeiten eingebunden werden kann, und die tolle Chance ist, dass so viele unterschiedliche Menschen beteiligt werden können“, sagt denn auch Theda Kruse über dieses Projekt.
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Auch „Seelenarbeit“ könne geleistet werden, erläutert sie und berichtet von einem kleinen Mädchen, das aus schwierigen familiären Verhältnissen komme und „hier die Möglichkeit hat, sich angstfrei zu bewegen“.
Obwohl Theda Kruse die Idee zu dem Musical kam, weil sie mit ihrem vor einem Jahr gegründeten Kinderchor „mal was Größeres machen wollte“, wurden auch die Jüngsten nicht vergessen: Erstklässler befassten sich in einer Bastelgruppe mit dem Thema Sintflut. Sie stellten kleine Erdkugeln aus Pappe her, freuten sich aber wie alle vor allem auf die Aufführung am Sonnabend. Denn da durften sie mitspielen und als Schmetterlinge, Raben oder Jaguare die Arche bevölkern.
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Um die vielen Kostüme rechtzeitig fertigzustellen, hatte die Kostümwerkstatt alle Hände voll zu tun. Die neunjährige Nele fand das toll: „Ich finde es cool, an der Nähmaschine zu arbeiten und auch, Köpfe zu machen“ – beispielsweise aus alten Fahrradhelmen Froschköpfe.
Dann war es schließlich so weit: In der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche begeisterten die mehr als 100 Beteiligten mit einer witzigen Version der alten Geschichte. Und zu den Höhepunkten gehörte neben den Liedern der Auftritt der vielen Tiere in ihren phantasievollen Kostümen.
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