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Elbe - Jeetzel - Zeitung vom 5. Juli 2003
Ein Ort für Jung und Alt
Richtfest: Neues Haus für Gartows Kirchengemeinde
ab Gartow. Das Projekt möge ein Ort lebendiger Begegnung werden, wünschte sich am Donnerstagnachmittag Architektin Annette von Bismarck-Osten. Ihr und ihrem Team habe es sehr viel Freude bereitet, »für eine so engagierte Kirchengemeinde zu planen».
Bild: Ein Richtkranz schmückt seit Donnerstagnachmittag das künftige Gemeindehaus der Gartower St.-Georg-Kirchengemeinde. Das Haus soll ein Ort lebendiger Begegnung werden. Aufn.: A. Blütling
Von der Architektin ist das neue Gemeindehaus der Gartower St.-Georg-Kirchengemeinde geplant worden, Anfang Juli wurde Richtfest gefeiert. Bis zum Jahresende werden Nebengebäude zu einem Gemeindesaal umgebaut. Ein Foyer wird neu errichtet, die Renovierung des Glockenturms konnte vor einigen Tagen abgeschlossen werden. Nach jetzigen Erkenntnissen kostet die gesamte Maßnahme rund 600000 Euro (EJZ berichtete).
Aus einem kleinen Pflänzchen sei im Verlauf weniger Monate ein mittelgroßer Bau entstanden, und der stehe unter Gottes Segen, freut sich Rudolf Goldnau, Vorsitzender des St.-Ge-org-Kirchenvorstandes. Mit kirchlichem Profil passe sich das Ensemble Bestehendem hervorragend an.
Goldnau ging auch auf das »Warum» ein: Der bisherige Gemeinderaum sei einfach zu klein geworden. Die Gemeindearbeit habe sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt, die Räume im historischen Pfarrhaus hätten jedoch nicht die ausreichende Größe. So habe sich der Kirchenvorstand schließlich für die umfangreiche Baumaßnahme entschieden. Sämtliche Überlegungen in Sachen Neubau und Renovierung seien mit der Kirchlichen und auch der Staatlichen Denkmalpflege sorgsam abgestimmt. »Die Sache», so Rudolf Goldnau, »geht nun einer guten Vollendung entgegen.»
Der Richtkranz war zuvor von Hilmar Pusch, Ralf Schuhmacher und Matthias Musche auf das Dach des künftigen Gemeindehauses gesetzt worden. Auch sie wünschten dem Haus Gottes Segen. Der Dank des Kirchenvorstands-Vorsitzenden hatte zuvor allen an der Baumaßnahme beteiligten Handwerkern gegolten, bisher sei beispielhaft gearbeitet worden. Insbesondere dankte Goldnau jedoch dem Gartower Pastorenehepaar Eckhard und Theda Kruse - sie seien die maßgeblichen Motoren des Projektes.
Die zukünfige Nutzung des historischen Gesamtensembles soll nicht nur kirchlichen Belangen, sondern dem gesamten Gemeinwesen in Gartow besser gerecht werden. Besser als es bisher möglich war. Das Gemeindehaus - Evangelisches Forum St. Georg - soll ein Ort der Begegnung auch für alte Mitbürger und -bürgerinnen und Behinderte werden. »Insgesamt wollen wir die generationsübergreifende Begegnung zwischen den Menschen fördern», betont Eckhard Kruse.
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